Samstag, 10. März 2018

EiNaB #26: Lasst uns gemeinsam die Welt verändern!

 Unsere Linkparade "Einfach. nachhaltig. besser. leben." geht in die nächste Runde - zum 26. Mal! Im April 2015 gründeten fünf Bloggerinnen die Linkparade "EiNaB". Wir werden alsodemnächst drei Jahre alt! Von den Gründungsmitgliedern sind heute noch Maria, die Zwergenmama und ich (Marlene von "Verrücktes Huhn") dabei. Damals, als der Vorschlag zur Linkparade aufkam, wusste ich noch gar nicht, was das eigentlich ist, eine Linkparade. Sie hat sich aber als nützliche Linksammlung, als inspirierender Ideenpool und vor allem als tolles Netzwerk zu anderen Bloggern pro Nachhaltigkeit erwiesen. Im Laufe der Zeit sind neue, engagierte Organisatorinnen mit in den Kreis von EiNaB getreten, sodass wir zusammen mit Daniela, Jenni und Traude zu sechst sind zur Zeit.


#EiNaB als Ideensammlung und Archiv

Das Internet ist aber ein sich ständig wandelnder Ort. Blogs sind nicht konstant und vor allem nicht für die Ewigkeit. Deshalb kannst Du im Archiv alle bisherigen Linkpartys nachschlagen. Auch wenn manche von uns, die schon länger unter den Bloggern sind, vielleicht das Gefühl haben, die Themen wiederholen sich - die Probleme sind noch lange nicht gelöst! Der Großteil der Gesellschaft beschäftigt sich noch viel zu wenig mit Klima, Plastik, Pestiziden, Wegwerfgesellschaft usw. Es gibt noch so viele Baustellen! Ich wünsche mir, dass EiNaB weiterhin als ein starkes Netzwerk bleibt. Dass diese Seite weiter ein Sammelpunkt für tolle Ideen, für gut recherchierte Hintergrundinfos und Tipps und Tricks im Alltag bleibt. Dass wir die Seite als Plattform nutzen können, uns gegenseitig näher kennenzulernen. Dass unsere vielen Blogposts hier anschaulich auffindbar sind, auch wenn wir vielleicht eines Tages keine Zeit oder Lust mehr zum Bloggen haben sollten.

EiNaB entwickelt sich - und ihr seid dabei!

Pro Monat verzeichnet die EiNaB-Seite inzwischen knapp 3000 Seitenaufrufe. Jede Linkparty läuft zwei Monate und in dieser Zeit teilt ihr rund 80 Beiträge mit uns. Die vergangenen Linkpartys sind natürlich auch später noch einsehbar. Die Facebook-Gruppe von EiNab hat über 250 Mitglieder, die täglich interessante Links teilen. Ich komme mit Lesen gar nicht nach! Auf Pinterest hat EiNaB mehr als 520 Follower und wir laden euch alle dazu ein, an unserer Gruppenpinnwand mitzupinnen. Schreibt uns einfach eine Mail! Und verzeiht uns, wenn wir nicht immer alles sofort kommentieren können, denn wir sind ja auch nur Menschen :-)

Kleine Zusammenfassung: EiNaB #25


Zum Abschluss möchte ich noch die meistgeklickten Blogposts aus Runde #25 vorstellen. Wunderbarerweise haben über 80 von euch ihre Artikel mit uns geteilt. Die meist geklicktesten sind:

Frau Hummel hat im Supermarkt eine höchst merkwürdige Kokosnuss entdeckt. Foto: Frau Hummel bloggt.

1. Verpackungswahn im Supermarkt: In WtH??? schreibt Frau Hummel bloggt und Frau Hummel schreibt hier über eine Begegnung der dritten Art mit eingeschweißten und mit Verschluss versehenen Kokosnüssen im Supermarkt. Verpackungswahn vom Feinsten! Dabei hat kürzlich wieder eine Umfrage ergeben, dass sich rund 95 Prozent der deutschen Verbraucher weniger Verpackungen wünschen. Gerade bei Obst und Gemüse fanden 80 Prozent der Verbraucher, dass gar keine Verpackungen notwendig seien. Die Mehrheit der Verbraucher findet, dass die Händler dafür verantwortlich sind, Missstände zu verbessern. --- Aber ich persönlich finde auch, dass die Verbraucher durchaus ein Signal setzen könnten, indem sie weniger von den unsinnig verpackten Lebensmitteln kaufen und Alternativen suchen, auch wenn es manchmal mit etwas Mühe verbunden ist. Ein anderer Weg wäre bestimmt, dass die Politik klare Regeln setzt oder Verpackung einfach höher besteuert. Dass was passieren muss, ist ja offenbar allen klar!

Mama Viola hat ausgediente Kinderkleidung in Putzlappen verwandelt. Foto: Mama Viola.

2. Alte Stoffe wiederverwenden: Mama Viola hat darüber gebloggt, wie sie aus einem alten Kinderpulli die ersten Putzlappen genäht hat, um in diesem Jahr weniger Müll zu produzieren. Eine doppelt gute Strategie, wie ich finde, denn viele gekaufte Putzlappen enthalten Microplastik, das in der Waschmaschine dann ausgewaschen wird und mit jeder Wäsche ins Abwasser gelangt. Wir können nur hoffen, dass die Kläranlagen möglichst viel davon wieder herausfiltern können. In Dänemark gab es zu dem Thema eine größere Debatte und die dortigen Kläranlagen haben inzwischen vermeldet, dass sie 95 Prozent dieser minikleinen Plastikteilchen wieder herausfiltern können. Der kleine Rest kommt leider in die Natur. Putzlappen aus Baumwollstoffen helfen da und sorgen dafür, dass die Stoffe länger genutzt werden.

Sarojas Hexerei hat einen kaputten Reißverschluss weggehext. Foto: Sarojas Hexerei.

3. Fix repariert: Sarojas Hexerei hat darüber gebloggt, wie schnell sie ihr Hundekörbchen repariert hat und wie lange sie die unpopuläre Aufgabe vorher vor sich hergeschoben hat. Wer kennt das nicht? Super, dass ausgerechnet eine Linkparade sie dann doch motiviert hat, mit dem Tausch des Reißverschlusses zu beginnen. Und wie oft werden Kleidungsstücke oder Kissen nur wegen einem kaputten Reißverschluss weggeworfen? Reparieren wäre nachhaltiger, neu kaufen ist leider in unserer Gesellschaft deutlich billiger - es sei denn, man kann so gut nähen wie Sabrina von Sarojas Hexerei!

Interessant, dass die drei meistgeklickten Beiträge unserer letzten Runde der Linkparade sich alle um das Thema Müllvermeidung im Alltag drehen. Aber es geht auch ums Selbermachen generell, um Gärtnern, um gesunde Ernährung, um Konsum-Vermeidung und Mobilität und und und... 

#EiNaB im März und April 2018


Herzlich willkommen zur neuen Linkparty, wir sind gespannt, was euch in den nächsten zwei Monaten beschäftigt und freuen uns auf eure Verlinkungen.

Viele liebe Grüße,
Marlene von "Verrücktes Huhn"



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Mittwoch, 10. Januar 2018

EiNaB #25: Müll reduzieren beim Abwasch

Wenn man im Haushalt Müll reduzieren möchte ist es meiner Meinung nach besonders wichtig Gebrauchsgegenstände, die nur für eine kurze Nutzung bestimmt sind, durch langlebige und umweltfreundliche Varianten zu ersetzen.

In der Küche war daher einer der ersten Schritte für mich, die Plastikschwämmchen und Wegwerfspültücher durch langlebige, plastikfreie Abwaschtücher zu ersetzen, die man waschen kann.

Über vier Jahre sind seitdem vergangen und es konnten dadurch mehr als 100 Abwaschschwämmchen samt Plastikverpackung und jede Menge Mikroplastik im Abwasser vermieden werden!

Mikroplastik gelangt durch den Abrieb ins Abwasser

selbst genähte Abwaschtücher

Aus alten Handtüchern können in nur wenigen Schritten und mit einfachen geraden Nähten Spültücher selbst angefertigt werden. Nach meiner sehr einfachen Anleitung habe ich vor kurzem wieder neue Spültücher genäht.

Bild 1: alte Handtücher Bild 2: zugeschnitten Bild 3: fertig!

In nur einer Stunde waren die Spültücher zugeschnitten und genäht. Das ist recht wenig Aufwand dafür, dass ich dadurch ein ganzes Jahr lang damit abwaschen kann und damit im Gegensatz zur konventionellen Variante der Umwelt keinen Schaden zufüge.

gekaufte Alternativen

Natürlich kann und mag nicht jeder die Abwaschtücher selbst nähen. Es gibt jedoch auch für diesen Fall Alternativen. Die wohl einfachste Möglichkeit ist Waschlappen für den Abwasch zu verwenden. Um auszuprobieren, ob mir das Abwaschen mit Frotteetüchern überhaupt angenehm ist, habe ich das anfangs selbst so gemacht.

Bild 1: Waschlappen Bild 2: Topflappen

Im Kostnixladen habe ich ab und zu auch kleinere Topflappen aus Frottee gefunden, die Du am rechten Bild sehen kannst. Auch damit kann man sehr gut das Geschirr abwaschen.

Langzeiterfahrungen und mehr

Einige Male wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass es bei längeren einleitenden Texten mühsam ist, zur Linkparty zu scrollen. Daher habe ich mich diesmal bewusst sehr kurz gehalten. Alle, die mehr zu dem Thema erfahren möchten, lade ich auf meinen Blog zum Beitrag Müll reduzieren in der Küche Teil 4. ein.

#EiNaB im Januar und Februar 2018


Herzlich willkommen zur neuen Linkparty, wir freuen uns schon sehr auf Deine neuen Gedanken und Bilder!

liebe Grüße
Maria Widerstand

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