Samstag, 11. Juni 2016

#Einab im Juni

Heute - einen Tag später als sonst - startet die neue Runde unserer Blogparade und ich, Zora von foolfashion, habe das Vergnügen diesen Monat eure Gastgeberin zu sein.

In letzter Zeit hatte ich wenig Gelegenheit, ausgefallene DIY-Lösungen für Alltagsprobleme auszutüfteln, weswegen ich hier leider nix Fotogenes präsentieren kann, dafür war ich einfach mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt. Dickes "Sorry" an dieser Stelle.

Hingegen habe ich sehr viel Zeit mit Nachdenken verbracht. Das geht ja zum Glück fast immer und überall. Und diese Gedanken kreisten viel um das Thema "Verbunden sein". Mit mir, mit anderen Menschen, mit der Welt und auch mit dem, was darüber hinausgeht.
Dabei habe ich festgestellt, dass ich am ehesten Verbundenheit und Zufriedenheit spüre, wenn ich achtsam und wohlwollend bin. Wenn ich mir bewusst bin, was ich gerade tue. Und wenn ich gleichzeitig freundlich genug bin, auch ein Scheitern oder Mittelmaß in Ordnung zu finden. Soviel als ultra-kurz Zusammenfassung meiner Gedanken der letzten Wochen.

Das ist jetzt ein ziemlich weiter Schwenk und ich verspreche, ich komme auch sofort zu unserem Thema hier zurück. Nämlich unserem monatlichen Sammelsurium von Ideen für eine bessere Welt.
Warum tun wir das eigentlich Monat für Monat?
Ich vermute mal, weil wir alle denken, dass es sich lohnt, etwas für diesen Planeten - von dem wir ein Teil sind - zu tun. Weil wir Verantwortung wahrnehmen wollen, weil wir unseren Beitrag leisten wollen.

Ich fühle mich jedenfalls so sehr als Teil dieser Welt, dass es mir extrem unnatürlich und dumm vorkommt, sie so massiv zu schaden, dass sie kurz vor'm Koller steht. Ich mein, ich rauche ja auch nicht, weil ich schließlich gerne gesund lebe. Das ist das selbe Prinzip nur in Größer gedacht.

Und ich finde, es lohnt sich, mal einen Moment inne zu halten und nicht nur anzuschauen, was wir hier jeden Monat tun, sondern warum wir es tun. Was uns antreibt, was unsere Motive sind. Das automatische "Nein" zur Plastiktüte noch einmal bewusst wahrzunehmen und sich an dieser lebenden, atmenden Verantwortung für unsere Erde zu erfreuen.

Das setzt das eigene Handeln in einen Kontext, der über die Alltagswelt hinausgeht. Das lässt uns unsere Verbundenheit spüren: Zu uns, unseren Werten und Überzeugungen, die durch unsere Handlungen konkret und gefestigt werden. Zu unseren Mitmenschen, wie zum Beispiel dieser kleinen Community, die ähnliche Dinge aus ähnlichen Gründen tun.
Ich bin nicht allein - hier ist das Monat für Monat spür- und erlebbar. Und schließlich zur Welt, die mir so nah ist, dass ich etwas tun möchte, um sie zu schonen. Die Erde gibt uns soviel, ermöglicht überhaupt erst Leben, und hier ist die Gelegenheit, etwas zurückzugeben.

Und das immer flankiert von Wohlwollen und Freundlichkeit: Wenn der Griff doch zu einem plastikverpackten Produkt geht, wenn andere Sachen anders machen als ich. Und natürlich der Welt gegenüber, der ich was Gutes tun will, einfach, weil ich sie achte und respektiere. Und dann wird aus einer Alltagshandlung, wie einem Einkauf, ein Gewahrsein, dass ich Teil von etwas Größerem bin. Und ich finde, das ist wirklich spektakulär und beachtenswert!

Daher lade ich euch diesen Monat ein, euren ganzen Ökobemühungen Achtsamkeit und Wohlwollen zur Seite zu stellen und mal zu gucken, wie sich das anfühlt. Wenn wir über unseren eigenen Tellerrand hinaus spüren.

Und das war's jetzt auch schon mit meinem Wort zum Sonntag und diesen vielleicht etwas befremdlichen Halleluja-Gesängen. Das sind bloß gerade die Sachen, mit denen ich innerlich beschäftigt bin und ich kann euch versichern, in meinem Kopf klingen sie nicht so schnulzig - jedenfalls nicht, während ich Bäume umarme ;-) Jedenfalls hol ich jetzt auch meinen Kopf wieder aus den Wolken und stell meine Füße auf den Boden und schau mir an, was ihr so ganz konkret ausprobiert und weltgerettet habt!

Wie immer nutzen wir Inlinkz, für das ihr einen Backlink zu zu diesem Beitrag setzen müsst, damit ihr euren Beitrag hier einfügen könnt.

viele Grüße
Zora

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Kommentare:

  1. Hallo Zora,
    sehr wichtig und gut, auch einmal innezuhalten und an das große Ganze zu denken. Auch immer wieder zu hinterfragen, ob das, was man macht, wirklich nachhaltig ist oder ob es (inzwischen) nicht auch bessere Alternativen gibt. Und du hast recht, wenn man seine Bemühungen rücksichtsvoll erklärt und sich anderen gegenüber nicht arrogant verhält, hat man vielleicht am ehesten eine Chance, deren Neugier zu wecken und sie zum Mitmachen zu bewegen.
    Viele Grüße,
    Marlene

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  2. Oh ja, Arroganz verschließt ja wirklich alle Türen. Das musste ich am Anfang, als Plastikkriegerin auch lernen ;-)
    LG Zora

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  3. Liebe Zora,

    ich habe gesehen, du hast meinen Link gelöscht. Das finde ich sehr schade. Da ich aber ohnehin vorhatte, mal ein paar Worte darüber zu schreiben, warum ich hier meine Links hinterlassen habe, nutze ich die Gelegenheit jetzt. Vielleicht gibst du mir dann ja noch einmal eine Chance.

    Ich bin freie Kinderbuchautorin und Naturwissenschaftlerin und betreibe "als zusätzlichen Service" zu meinen Büchern eine Webseite mit Blog für Kinder. Mein Ziel ist, die Begeisterung von Kindern für die Natur zu unterstützen und ihre Neugier für Naturphänomene zu erhalten. Denn nur, wenn wir verstehen, welche faszinierenden und ausgeklügelten "Ideen" das Überleben von Lebewesen (jeglicher Art) ermöglichen, werden wir wissen, wie wichtig es ist, die Natur zu schützen. Und wir werden es nicht als Last empfinden, sondern mit unseren Möglichkeiten das Richtige tun.

    Zugegeben, auf den ersten Blick scheint ein Link zu einem Ausmalbild nicht auf diese Seite zu passen, aber es steckt ein Konzept dahinter. Sozusagen vom Bild, zur Erklärung, zum Selbst-Ausprobieren, zur Natur und ihren nicht immer einfachen Zusammenhängen.

    Vielleicht magst du mich ja mal besuchen auf meiner Seite und schaust selbst. „Lina und der Albatros“ ist übrigens eine spannende Geschichte über das ungewöhnliche Leben von Albatrossen und die faszinierenden Ideen der Natur, die ihnen das Überleben sichern – eine Abenteuergeschichte für Kinder mit Experimenten zum Mitmachen und Ausprobieren. Und das Leben von Albatrossen können wir, auch wenn wir so weit weg sind von ihnen, auch von unserer Heimat aus schützen. – Durch einen sorgsamen Umgang mit Plastikmüll zum Beispiel, oder indem es uns nicht egal ist, wie Fische gefangen werden … Wie gesagt, auch das gehört zu meinem Konzept.

    Herzliche Grüße
    Silke

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    1. Liebe Silke,

      ja ganz richtig, ich habe deinen Post aus der Linksammlung rausgenommen, weil mir in diesem speziellen Fall der Zusammenhang zum Thema Nachhaltigkeit nicht gegeben erschien. In deinen anderen Beiträgen war ein Bezug zu Naturkunde und Umweltbildung. Solche Posts passen in das Profil unserer Parade.

      Wir schauen uns jeden Beitrag sehr sorgfältig an, damit unsere Besucher_innen hier genau das bekommen, was sie suchen. Nämlich Tipps, Gedanken, Anregungen, Rezepte, Erfahrungsberichte rund um einen grünen Lebensstil.
      Kriterium ist nicht der gesamte Blog oder das dahinterstehende Konzept, sondern tatsächlich der konkrete einzelne Beitrag. Ich selbst habe einige Posts auf meinem Blog, die ich nicht mit #Einab verlinkt habe, weil der Bezug nicht klar genug gewesen wäre. Ich muss das selber von Beitrag zu Beitrag entscheiden, weil ich nicht davon ausgehen kann, dass Besucher_innen, die über #Einab kommen, meinen Blog kennen, oder ihn sich komplett anschauen. Sie kommen wegen diesem einen Beitrag und der muss zum Thema passen.

      Wir wünschen uns einfach Beiträge, die eindeutig zu unserer Ausrichtung passen, da #Einab an Reiz verliert, wenn die Beiträge zu weit in die breite Fächern. Das war der Grund für die Löschung dieses einen Beitrages.

      Ich hoffe, so wurde die Entscheidung nachvollziehbarer. Wenn es wieder um Umweltbildung o.ä. geht, dann freuen wir uns, wenn du wieder am Start bist!
      Viele Grüße
      Zora


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  4. "Was wir konkret weltgerettet haben" finde ich ja eine wunderhübsche Formulierung, danke dafür! Du hast mich zum Schmunzeln gebracht. Ja, das Nachdenken braucht - wie alles andere auch - Raum und Zeit, sonst wird das nix, mit dem Nachdenken. Beschauliche Grüße, Gabi

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  5. Liebe Gabi,
    dann wünsch ich dir von beidem genug: Raum und Zeit!

    zurückschmunzelige Grüße
    Zora

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  6. Hallo Zora,
    viele Gedanken haben mich an den Text erinnert welchen ich vor kurzem gelesen habe.
    Er hat mich wirklich sehr nachdenklich gestimmt und ich finde er passt auch zu Deinen Gedanken hier. Daher habe ich ihn mal verlinkt.
    Macht weiter mit Eurer Aktion, eine schöne Woche und viele Grüße
    Kirsi

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  7. Liebe Kirsi,
    danke für den Hinweis, da bin ich sehr neugierig!
    LG Zora

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  8. Hallo Zora,

    ich lese eure Beiträge sehr gerne. Vieles mache ich so oder kenne ich schon (zb putze ich mit Zitronensäure, Essig und Natron) anderes ist neu für mich. Die Links schaue ich mir auch immer gerne durch. Ich finde die kleinen alltäglichen Dinge wichtiger, als wenn man einmal alle paar Jahre etwas Großes für unsere Welt tut (obwohl das natürlich auch gut ist).

    Liebe Grüße,
    Veronika

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  9. Liebe Veronika,
    vielen Dank für dein Feedback! You made my day! Denn das ist genau das, was wir uns für diese kleine Parade erhofft haben: Inspirationen teilen und sich vernetzen.

    Weiterhin fröhliches Weltretten!
    Zora

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