Mittwoch, 10. Mai 2017

#EiNaB 21: Alles neu macht der Mai

Diesmal macht #EiNaB dem bekannten Spruch wirklich alle Ehre. Bei unserer gemeinsamen Blogparade zu den Themen grünes Leben, DIY und Nachhaltigkeit gibt es ganz viele Neuigkeiten und wir freuen uns riesig, diese mit Dir zu teilen.

Bis jetzt haben wir uns jedes Jahr etwas Neues einfallen lassen, um den Geburtstag von #EiNaB zu feiern. Gestartet haben wir die Linkparty im April 2015. Jedes Monat war die Blogparade auf einem anderen Blog zu Gast.

Ein Jahr später, im März 2016, wurde zum ersten Geburtstag der Linkparty der gemeinsamen Blog geboren und die Facebook-Gruppe gegründet.

Diesmal, wiederum ein Jahr später zu unserem 2. Geburtstag, haben wir einen wirklich guten Grund zu feiern!

Das Team rund um #EiNaB hat sich erweitert

Ganz besonders freut mich, dass das EiNaB-Team wächst und nun gleich sechs tolle Bloggerinnen Gastgeber für die Linkparty sind. In meinem heutigen Beitrag möchte ich Dir die Mütter von EiNaB gerne vorstellen.

Nachdem es gar nicht so einfach ist, wer dabei den Anfang macht, habe ich die alphabetische Reihenfolge gewählt.

Andrea

Mit meiner Familie lebe ich in unserem gemütlichen Zwergenhaus mit einem kleinen Garten. Wir, das sind mein Mann, unsere 7jährige Tochter, unser 4 jähriger Sohn, zwei Katzen und ein Hund.

Gemeinsam versuchen wir nun seit bald 8 Jahren so weit wie möglich Plastik und Müll zu vermeiden.

Gerade im Alltag zwischen Beruf, Kindern und Haushalt zeigt sich, was an Ideen und Versuchen, ein nachhaltiges Leben zu führen, tatsächlich familientauglich ist, so dass sich alles, worüber ich berichte, auch im Familienchaos bewährt haben muss.

Daniela

Hallo, mein Name ist Daniela und ich blogge auf "Green Bird" über selbstgemachte Kleidung, Deko und Einrichtung und alles, was ich sonst so mit meinen Händen geschaffen habe.

Um Geld und Ressourcen zu sparen, verwende ich gerne gebrauchte und/oder natürliche Materialien dafür. Ich versuche nach dem Grundsatz „Es muss nicht immer neu sein“ zu werken, denn mit etwas Kreativität kann man Schönes aus Altem schaffen.

Minimalismus und nachhaltiger Lebensstil sind mir wichtig und spiegeln sich auch in vielen Beiträgen auf meinem Blog wider.


Jenni

Als ich das Buch „Tiere essen“ las, änderte sich alles. Über Nacht wurde ich vegan, strich rigoros sämtliche tierische Produkte vom Speiseplan und aus meinem Leben. Und wie das nun einmal so ist, wenn der erste Stein losgetreten ist: Die Lawine folgt auf dem Fuße.

So fand ich mich irgendwann frustriert vor meinen Plastiktüten vom Wocheneinkauf wieder, begutachtete zornig die Berge an Nuss-, Kokosraspel und Haferflockenverpackungen, die sich auf meinem Küchentisch nach dem selbstbetrügerischen Abfüllen des Inhalts in fancy Einmachgläser tummelten und wusste: So. Kann. Das. Nicht. Weitergehen. Das will ich nicht mehr. Das kann doch nicht richtig sein.

Inspiriert durch einen Vortrag von Bea Johnson fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das – Müllvermeidung bzw. der Versuch eines Müllverzichts – war die Lösung!

Meinen Blog "Mehr als Grünzeug" wandelte ich daher von einem Nur-Food-Blog in einen Nachhaltigkeitsblog um. Denn mir war klar: Darüber müssen mehr Menschen Bescheid wissen. Und gute Dinge kann man gar nicht oft genug wiederholen.

Deshalb schreibe ich. Über Veganismus, Minimalismus, Zero Waste bzw. Less Waste (perfekt ist niemand) und allgemein über alles, was sich im nachhaltigen Universum so tummelt.


Maria

Im Herbst 2013 habe ich beschlossen, dass ich nicht mehr alles, was sich auf dieser Welt abspielt, hinnehmen will. Dass jeder Mensch die freie Wahl hat, es auch anders zu machen, will ich mit dem Namen meines Blogs "Widerstand ist zweckmäßig" ausdrücken.

Ich schreibe über Plastikverzicht, Müllreduktion, Minimalismus, Konsumkritik und vor allem auch über meine große Leidenschaft, das Selbermachen. Egal ob es sich um selbst Gekochtes, selbst Genähtes oder selbst Gestricktes handelt - der Hintergrund des Selbermachens liegt im Konsum- und Müllverzicht.

Daher habe ich Anfang 2015 auch die Linkparty "fix it - reparieren ist nachhaltig" ins Leben gerufen und bin bei #EiNab ebenfalls schon von Anfang an mit dabei.

Seit 2016 nimmt das Thema Achtsamkeit mehr Raum in meinem Leben ein. Denn irgendwie gehört für mich alles zusammen - der Minimalismus, die Konsumverweigerung, der Plastik- und Müllverzicht und das achtsame Leben.


Marlene

Marlene ist von Anfang an bei unserer Blogparade mit dabei und hat nicht nur das Banner gestaltet sondern auch das Design des Blogs liebevoll verschönt.

Ihre Gedanken findest Du am Blog "verrücktes Huhn", denn das Verrückte Huhn hat zu allem eine Meinung. Es kommentiert das Weltgeschehen und gibt Empfehlungen, was in der Welt zukünftig geschehen sollte. Das Huhn ist verrückt, sozial, feministisch, nachhaltig und umweltbewusst.

Am Blog "verrücktes Huhn" schreibt Marlene und gemeinsam mit ihrer Schwester Antonia.


Traude

Hinter dem Blog-Namen "Rostrose" steckt eine zuweilen ziemlich feurige, wenn auch schon dezent angerostete 50-plus-Gartenrose namens Traude.

Doch Rost ist ja nicht weiter schlimm! Er zeugt von Vergangenheit, von Geschichte, von Seele. Ich lebe mit meinem Mann und zwei Katzen seit 2002 in einem kleinen Haus in der Nähe Wiens.

Natur und Umweltschutz waren schon immer ein Thema für meine Familie und mich und werden uns immer wichtiger. Unsere Reisen mögen zwar nicht optimal für den ökologischen Fußabdruck sein, doch die Naturaufnahmen, die wir von unterwegs mitbringen, zeigen allen wie wichtig es ist, die Schönheit der Natur und die atemberaubende Tierwelt zu erhalten.

Seit zwei Jahren veranstalte ich auf meinem Blog die Linkparty "ANL - A new life". Hinter den Buchstaben "ANL" verstecken sich aber auch die Begriffe "Achtsamkeit - Nachhaltigkeit - Lebensqualität".

Das passt natürlich auch sehr gut mit den Themen von #EiNaB zusammen und daher freue ich mich schon sehr darauf, ab sofort hier mit dabei zu sein.


wir haben noch eine weitere Überraschung für Dich

Aber das ist noch nicht alles, wir wollen wieder einen Schritt weiter gehen um unsere grünen Ideen in die Welt hinaus zu tragen.

#EiNaB goes Pinterest

Auf einem gemeinsamen Gruppenboard auf Pinterest sammeln wir die Bilder der verlinkten Beiträge zur grünen Blogparade "einfach. nachhaltig. besser. leben."

Jeder, der über Themen rund um einen nachhaltigen Lebensstil bloggt, ist herzlich eingeladen mitzumachen!

Wenn auch Du Bilder Deiner grünen Beiträge auf unserem gemeinsamen Board pinnen möchtest, schreibe uns bitte ein Mail an einab(at)gmx.at

In diesem Mail stelle Dich bitte kurz vor und verlinke Deinen Blog sowie Dein Pinterestprofil, damit wir Dich zum Gruppenboard hinzufügen können.

Sobald Du am gemeinsamen Board frei geschaltet bist - Du musst die Einladung von uns direkt auf Pinterest zusätzlich annehmen - kannst Du selbständig Deine Beiträge pinnen und mit anderen teilen.



unser Blog zeigt Flagge

Wir haben unsere Linkparty "einfach.nachhaltig.besser.leben" bei den Aktionstagen Nachhaltigkeit angemeldet.

Die Blogparade ist dadurch auch Teil der Europäische Nachhaltigkeitswoche, einer europaweiten Initiative, deren Ziel es ist, Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen zu initiieren, die zu nachhaltiger Entwicklung und den Zielen für nachhaltige Entwicklung beitragen.

#EiNaB im Mai und Juni 2017


Und nun heißen wir Dich alle herzlich willkommen zur neuen Linkparty undr freuen uns alle schon sehr auf Deine neuen Gedanken und Bilder!

liebe Grüße
Maria Widerstand


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Freitag, 10. März 2017

#EiNaB 20: Hoch lebe das Lastenrad!

Vor zwei Jahren bin ich mit meiner Familie von Kopenhagen nach Deutschland gezogen. Wir standen damals vor einer wichtigen Frage: Sofa oder Lastenrad? Die Tür des Umzugswagens ging nämlich nur zu, wenn eines von beiden in Kopenhagen blieb. Wir haben uns dann schweren Herzens von dem alten Second Hand-Sofa getrennt und bereuen es nicht, das Lastenrad mitgenommen zu haben.



Auch unser Lastenrad ist gebraucht gekauft. Solche Räder gibt es in Dänemark in vielen verschiedenen Versionen. Dazu hier ein kleiner Ausschnitt aus meinem Buch "Ein Jahr in Kopenhagen - Reise in den Alltag":

"Laut Zahlen der Kopenhagener Touristinformation Visit Copenhagen haben 25 Prozent der Familien mit zwei Kindern ein Lastenrad. Inzwischen wusste ich auch, dass so ein "Christiania-cykel" in meiner neuen Wahlheimat die Familienkutsche schlechthin ist, und dass es mit Preisen zwischen 10.000 und 20.000 Kronen, je nach Ausstattung, auch entsprechend kostet. Die geniale Erfindung auf drei Rädern - zwei vorn, eins hinten -, kommt direkt aus dem berühmten, Auto-freien Hippie-Viertel Christiania, wo die ersten Gepäck-Räder in den 1970er Jahren erfunden wurden. Inzwischen sind sie ein mit Designpreisen ausgezeichneter, aber immer noch populärer Klassiker, den es in verschiedensten Varianten ("light" oder mit Elektromotor) und Ausstattungsstufen (mit Kinderbank und Gurten, mit Regendach, rollstuhlgeeignet) gibt."

Jetzt sollen Lastenräder auch in Deutschland populär werden, in manchen Großstädten sind sie schon deutlich häufiger zu sehen - bei uns auf dem leider nicht so platten Land dagegen weckt unser Rad immer wieder Aufsehen. Wanderer winken uns freudig, wenn wir die Kinder in die Kita fahren...

Das Bundesumweltministerium verkündete kürzlich, dass es das dreijährige Projekt "Lastenrad-Test" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit 1,8 Millionen Euro fördern wolle. Schön wäre es, wenn Lastenräder gerade im gewerblichen Bereich (Post, Lieferdienste aller Art, ...) häufiger zum Einsatz kämen. In hügeligem Gelände ist ein unterstützender Elektromotor da sicher empfehlenswert.

DIY Lastenrad?


Online kursieren auch verschiedene Gebrauchsanleitungen, um solche Fahrräder selbst zu bauen, natürlich auch aus Dänemark. Die Firma N55 hat verschiedene Modelle zum Nachbau entworfen, die unter CC-Lizenz zur nichtkommerziellen Verwendung freigegeben sind. Schöne Bilder der XYZ Cargo Bikes gibt es hier. Wer aber nicht zufällig alte Fahrradteile für den Bau wiederverwenden kann, kommt bei Neukauf aller Einzelteile auch auf recht hohe Anschaffungskosten - und viele Arbeitsstunden. In den Großstädten finden dazu sogar Workshops statt. Besonders schön finde ich dazu diesen Beitrag vom Hamburger Lokal-TV Tide samt Interview mit Till Wolfer von XYZ Cargo:



Und welche Räder fahrt ihr?


Ich lade euch ganz herzlich dazu ein, in dieser neuen Runde von "einfach. nachhaltig. besser. leben." zu teilen, was euch gerade an DIY und Nachhaltigkeit interessiert. - Natürlich auch alles rund um einen nachhaltigen Lebensstil, was nicht mit Radfahren zu tun hat! Teilt einfach euren Blogpost über das InLinkz-Formular mit uns und vergesst nicht, vom Blogpost aus auf diese Seite zu verlinken.

Viele Grüße,

Marlene vom Blog "Verrücktes Huhn"


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Montag, 9. Januar 2017

#EiNaB 19 - Zahnpasta

Seit nun mehr als 3 Jahren putze ich mir meine Zähne mit selbst gemachter Zahnpasta.

Ich habe verschiedene Alternativen zu herkömmlicher Zahnpasta ausprobiert, bin aber immer wieder zurück gekommen zu meiner persönlichen Lieblingsvariante.
Diese Paste ist schnell und problemlos herstellbar und einfach im Gebrauch.


Im warmen Wasserbad schmelze ich einen Teil Kokosöl und rühre anschließend einen Teil Xylit ein. Xylit wirkt karieshemmend und ist Bestandteil vieler herkömmlicher Zahnpasten. Auch Kokosöl wirkt antibakteriell.

Während die Paste abkühlt, muss immer wieder umgerührt werden, da sich das Xylit sonst am Boden sammelt. Die nicht flüssige Paste fülle ich dann in passende Gefäße.


Nach dem Erkalten lässt sich die Masse wunderbar mit der Zahnbürste aus dem Behälter heraus holen. Da Kokosöl im Sommer schnell flüssig wird, kann die Zahnbürste dann auch einfach eingetunkt werden. Unterwegs fülle ich mir ein wenig in ein kleines Schraubglas, so dass ich auch anders wo nicht auf Zahnpasta mit Wegwerfverpackung umsteigen muss.


Ich bin nun schon seit 3 Jahren damit zufrieden, und mein Zahnarzt ist das übrigens auch. :-)

Nach dem anfänglich ungewohnten Gefühl des Öls und des fehlenden Schaumes im Mund habe ich mich schnell daran gewöhnt und mag den Geschmack und die Konsistenz nun sehr gerne.

Um den Geschmack zu variieren, können je nach Vorliebe ätherische Öle wie Salbei oder Pfefferminze hinzugegeben werden.

viele Grüße
von der Zwergenmama


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Donnerstag, 10. November 2016

EiNaB #18 - Sommerkleidung wintertauglich machen

Es wird immer kälter, der Winter naht in großen Schritten. Viele sind daher gerade dabei ihren Kleiderschrank zu inspizieren um festzustellen, was noch alles fehlt.

Aber muss es wirklich immer etwas Neues sein?

Minimalismus im Kleiderschrank

Seit einiger Zeit fasziniert mich die Idee, so viel Kleidungsstücke wie möglich das ganze Jahr über zu tragen.

Das ist gerade bei Frauen weniger kompliziert als es auf den ersten Blick aussieht. Mit dem sogenannten Zwiebellook, manche sagen auch Layering bzw. layer look dazu, kann man wirklich sehr viel erreichen.

Hier kommen meine Tipps, wie Du gut durch den Winter kommst

Top und T-Shirt

Wenn Du ein Top oder T-Shirt unter Deinem Langarm-Shirt anziehst, dann wird es sofort deutlich wärmer.

Besonders gerne trage ich ein kontrastierendes oder farblich passendes, höher geschnittenes Top unter ein Langarm-Shirt, dessen großer Ausschnitt für den Winter viel zu kühl ist. Das Top schaut hervor und macht einen netten Akzent und sofort ist es beim Dekolleté nicht mehr so kühl.

Auch etwas längere Tops eignen sich sehr gut um im Winter zum Einsatz zu kommen. Sehr gerne ziehe ich sie unter Shirts an, die etwas kürzer sind, als ich es gerne habe. Dadurch werden sie optisch verlängert und schon passt es wieder.

Schal und Tuch

Wer braucht noch Rollkragenpullis, wenn man ein hübsches Tuch hat? Einfach Shirts werden durch ein Tuch oder einen Schal nicht nur aufgepeppt sondern wohlig warm um den Hals. Auch trendige Loopschals sind perfekt geeignet um den Hals zu wärmen, wodurch das Sommershirt in die Verlängerung gehen kann.


Leggings, dicke Strumpfhosen und Legwarmers

Sogar Hotpants und Shorts können mit einer Leggings oder dicken Strumpfhosen noch bis in die kühle Jahreszeit hinein getragen werden.

Unter Hosen aus dünnen Stoffen wärmen Strumpfhosen unsichtbar. Zum leichten Stoff von einem Sommerkleid kontrastiert die wärmende blickdichte Strumpfhose mit derben Schuhen.

Legwarmers kann man schnell über die Strumpfhose drüber anziehen, wenn es draußen Minus hat. Im warmen Raum zieht man sie mit den Schuhen gemeinsam wieder aus.

warme Schuhe

Warme Schuhe sind das Um- und Auf. Wenn die Füße warm sind, dann ist alles gut. Wenn man in der Übergangszeit noch keine Winterschuhe tragen will, kann man mit wärmenden Einlagen nachhelfen.

Letztes Jahr habe ich für meine Tochter Boot Cuffs gestrickt. Damit kann man kurz geschnittene Schuhe verlängern.


(Strick-)Jacken und Blazer

Wärmende Cardigans sind natürlich ein must-have um leichte Shirts auch im Winter tragen zu können. Ich finde das ja auch aus einem ganz anderen Grund perfekt, denn vor allem in Büroräumen ist es oft sehr warm und dann kann man die Jacke wieder ausziehen. Wenn man nach draußen geht, wärmt sie wieder.

Pfiffige Blazer können Basic-Shirts immer wieder abwandeln. Durch die unterschiedlichen Shirts sieht das dann auch immer wieder etwas anders aus.

Poncho

Letztes Jahr wieder in Mode gekommen und aus diesem Winter kaum noch wegzudenken. Der gute alte Poncho wurde wieder modern! Ähnlich wie einen Cardigan kann man auch mit einem Poncho einfache Shirts wintertauglich upgraden.

Lass Dich inspirieren

Viele gute Ideen sind auch auf Pinterest unter den obigen Stichworten zu finden. Auf meinem Pinterest-Board "Layer Look" habe ich einige Anregungen gesammelt.


liebe Grüße,
Maria Widerstand


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Samstag, 10. September 2016

EiNab #17: Schulanfang

Unsere grüne Blogparade "Einfach. nachhaltig. besser. leben" geht in die nächste Runde - und ich, Andrea, von den Gruenenzwergen, bin diesmal ihr Gastgeber. 

Ihr könnt hier alles posten, was zu einem einfach nachhaltigeren, besseren Leben beiträgt.

Nächste Woche beginnt für die Zwergin die Schule. Endlich!

Neben einigen anderen Dingen ist ihr natürlich Ihre Schultüte sehr wichtig. Als wir vor ein paar Monaten anfingen, darüber zu sprechen, wie ihre Schultüte wohl aussehen sollte, kam sie mit meiner alten Schultüte von Oma zurück. Die hatte mein altes Ding doch tatsächlich aufgehoben...


Ziemlich schnell waren wir beide uns einig, dass sie meine Schultüte nehmen möchte, nachdem ich sie etwas gepimpt hätte...

Die Tüte selbst ist mit rot gepunktetem Stoff bezogen, der bleiben durfte. Die roten Bordüren, das Bild und den Stoff oben zum Verschließen, der leider nicht mehr schön war, habe ich abgemacht. Da die Zwergin sich ein Einhorn auf der Tüte gewünscht hat, habe ich einen Stoffaufnäher besorgt, der nun mittig die Tüte ziert.

Im Stoff-Fundus fand ich einen alten roten Stoffrest, der recht gut zum gepunkteten der Tüte passte. Daraus habe ich einen Überzug für die recht ramponierte Spitze genäht und auch an den oberen Rand durfte dieser Stoff. Der Rest dient nun dem Einhorn als Unterlage.




Die weiße Rüschenborte stammt vom Flohmarkt und hat schon recht lange auf einen passenden Einsatz gewartet.

Zum Verschließen gab es früher eine Kordel mit Pappherzen daran. Die durften bleiben, allerdings habe ich die "Schleife" noch aufgehübscht durch eine weitere Kordel mit gehäkelten Herzen daran und einigen farbigen Holzperlen mit Zwergins Namen. Die rote Borte, die früher auf der Tüte klebte, dient nun als Verschluss, aus einem Stückchen des alten Stoffes habe ich Knöpfe gemacht, mit deren Hilfe das ganze zugeknotet und schnell geöffnet werden kann.


Nun ist meine alte Schultüte also bereit für die nächste Runde und darf nächste Woche  30 Jahre später ein zweites Mal mit in die Schule. Die Zwergin zumindest ist glücklich über ihre Schultüte und kann ihren ersten Schultag kaum erwarten.


Und weil ich das Bild auf meiner alten Tüte wirklich toll fand und es nicht entsorgen wollte, habe ich es kurzerhand auf eine Eckspannmappe geklebt. So wurde aus einer bereits vorhandenen einfachen Mappe eine individuelle und mädchenhafte Hausaufgabenmappe.



liebe Grüße
die Zwergenmama

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Sonntag, 10. Juli 2016

EiNaB #16 - Und was ist eigentlich Open Source Ecology?

Unsere grüne Blogparade "Einfach. nachhaltig. besser. leben" geht in die nächste Runde - und ich, Marlene vom Blog "Verrücktes Huhn", darf bis 9. September 2016 hier Gastgeber sein. Wie immer könnt ihr alles, was in irgendeiner Weise mit Nachhaltigkeit im Alltag und überhaupt zu tun hat, hier einreichen und verlinken. Wegen diversen Sommerferien kommentieren wir manchmal vielleicht erst verspätet, aber nichtsdestotrotz freuen wir uns über jeden, der (wieder) mitmacht.

... und was ist eigentlich Open Source Ecology?

Den Begriff habe ich im aktuellen Greenpeace-Magazin zum ersten Mal gelesen. "Open Source" kenne ich schon aus dem Kulturbereich, als "Open GLAM", wenn es um das freie zur Verfügung stellen von inzwischen rechtefreien Fotos von Kunstwerken geht. Zum Beispiel in Dänemark wird das sehr aktiv vorangetrieben, denn das künstlerische Erbe ist eine Art Gemeingut, das nicht den Museen, sondern sozusagen der Gesellschaft, uns allen, gehört. Aber wie lässt sich das nun auf Ökologie übertragen?

Ressourcensparende Technik zum Download



Der aus Polen stammende Amerikaner Marcin Jakubowski hat eine Gemeinschaft von Ingenieuren und Entwicklern ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die 50 wichtigsten technischen Geräte und Maschinen als einfache, ressourcensparende Bausätze für jedermann zu entwerfen und kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse sammeln sie auf ihrer Website Open Source Ecology. Vom Traktor, über die Windturbine bis zum nachhaltig gebauten Haus für zwei Personen entstehen dort Bausätze, die man - praktisch DIY - zu einem Bruchteil des Marktpreises nachbauen kann. Im Augenblick sammelt die Plattform auf Kickstarter Geld für ein Projekt, dass den Bau günstiger, nachhaltiger Häuser wirklich in Schwung bringen könnte:



Irgendwie EiNaB!

Die Vision dahinter ist, die Menschen von der Großindustrie unabhängig zu machen, sodass sie ihr Potential frei entfalten können und selbstständig, aber nachhaltig arbeiten können.

In diesem Sinne, musste ich daran denken, dass das wunderbar zum Grundgedanken von EiNaB passt - nur, dass die meisten von uns eher im Kleinen basteln, statt am eigenen Open Source Windrad. Aber wer weiß, vielleicht fühlt sich die eine oder andere von euch ja inspiriert?

Viele Grüße, 
Marlene

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Samstag, 11. Juni 2016

#Einab im Juni

Heute - einen Tag später als sonst - startet die neue Runde unserer Blogparade und ich, Zora von foolfashion, habe das Vergnügen diesen Monat eure Gastgeberin zu sein.

In letzter Zeit hatte ich wenig Gelegenheit, ausgefallene DIY-Lösungen für Alltagsprobleme auszutüfteln, weswegen ich hier leider nix Fotogenes präsentieren kann, dafür war ich einfach mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt. Dickes "Sorry" an dieser Stelle.

Hingegen habe ich sehr viel Zeit mit Nachdenken verbracht. Das geht ja zum Glück fast immer und überall. Und diese Gedanken kreisten viel um das Thema "Verbunden sein". Mit mir, mit anderen Menschen, mit der Welt und auch mit dem, was darüber hinausgeht.
Dabei habe ich festgestellt, dass ich am ehesten Verbundenheit und Zufriedenheit spüre, wenn ich achtsam und wohlwollend bin. Wenn ich mir bewusst bin, was ich gerade tue. Und wenn ich gleichzeitig freundlich genug bin, auch ein Scheitern oder Mittelmaß in Ordnung zu finden. Soviel als ultra-kurz Zusammenfassung meiner Gedanken der letzten Wochen.

Das ist jetzt ein ziemlich weiter Schwenk und ich verspreche, ich komme auch sofort zu unserem Thema hier zurück. Nämlich unserem monatlichen Sammelsurium von Ideen für eine bessere Welt.
Warum tun wir das eigentlich Monat für Monat?
Ich vermute mal, weil wir alle denken, dass es sich lohnt, etwas für diesen Planeten - von dem wir ein Teil sind - zu tun. Weil wir Verantwortung wahrnehmen wollen, weil wir unseren Beitrag leisten wollen.

Ich fühle mich jedenfalls so sehr als Teil dieser Welt, dass es mir extrem unnatürlich und dumm vorkommt, sie so massiv zu schaden, dass sie kurz vor'm Koller steht. Ich mein, ich rauche ja auch nicht, weil ich schließlich gerne gesund lebe. Das ist das selbe Prinzip nur in Größer gedacht.

Und ich finde, es lohnt sich, mal einen Moment inne zu halten und nicht nur anzuschauen, was wir hier jeden Monat tun, sondern warum wir es tun. Was uns antreibt, was unsere Motive sind. Das automatische "Nein" zur Plastiktüte noch einmal bewusst wahrzunehmen und sich an dieser lebenden, atmenden Verantwortung für unsere Erde zu erfreuen.

Das setzt das eigene Handeln in einen Kontext, der über die Alltagswelt hinausgeht. Das lässt uns unsere Verbundenheit spüren: Zu uns, unseren Werten und Überzeugungen, die durch unsere Handlungen konkret und gefestigt werden. Zu unseren Mitmenschen, wie zum Beispiel dieser kleinen Community, die ähnliche Dinge aus ähnlichen Gründen tun.
Ich bin nicht allein - hier ist das Monat für Monat spür- und erlebbar. Und schließlich zur Welt, die mir so nah ist, dass ich etwas tun möchte, um sie zu schonen. Die Erde gibt uns soviel, ermöglicht überhaupt erst Leben, und hier ist die Gelegenheit, etwas zurückzugeben.

Und das immer flankiert von Wohlwollen und Freundlichkeit: Wenn der Griff doch zu einem plastikverpackten Produkt geht, wenn andere Sachen anders machen als ich. Und natürlich der Welt gegenüber, der ich was Gutes tun will, einfach, weil ich sie achte und respektiere. Und dann wird aus einer Alltagshandlung, wie einem Einkauf, ein Gewahrsein, dass ich Teil von etwas Größerem bin. Und ich finde, das ist wirklich spektakulär und beachtenswert!

Daher lade ich euch diesen Monat ein, euren ganzen Ökobemühungen Achtsamkeit und Wohlwollen zur Seite zu stellen und mal zu gucken, wie sich das anfühlt. Wenn wir über unseren eigenen Tellerrand hinaus spüren.

Und das war's jetzt auch schon mit meinem Wort zum Sonntag und diesen vielleicht etwas befremdlichen Halleluja-Gesängen. Das sind bloß gerade die Sachen, mit denen ich innerlich beschäftigt bin und ich kann euch versichern, in meinem Kopf klingen sie nicht so schnulzig - jedenfalls nicht, während ich Bäume umarme ;-) Jedenfalls hol ich jetzt auch meinen Kopf wieder aus den Wolken und stell meine Füße auf den Boden und schau mir an, was ihr so ganz konkret ausprobiert und weltgerettet habt!

Wie immer nutzen wir Inlinkz, für das ihr einen Backlink zu zu diesem Beitrag setzen müsst, damit ihr euren Beitrag hier einfügen könnt.

viele Grüße
Zora

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